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Volle Power: So baut ihr ein leistungsstarkes Team! (1/6)

Volle Power: So baut ihr ein leistungsstarkes Team! (1/6) - Golem Karrierewelt

Wir suchen Teams, die jede Idee umsetzen können. Trotzdem begegnen wir oft dysfunktionalen Arbeitsstrukturen mit geringer Leistung. Wie man effektive Teams aufbaut, ihre Produktivität sicherstellt und wie ihr als Führungskräfte eure Mitarbeiter optimal unterstützt, erfahrt ihr hier.

Der Start der Artikelreihe "Volle Power: So baut ihr ein leistungsstarkes Team!" beleuchtet folgendes Thema:
 


        "Baut ein Team auf, das so stark ist, dass ihr nicht wisst, wer der Chef ist."


        Wie baut man ein hochleistungsfähiges Team auf?


        Wir arbeiten alle in Teams und unsere tägliche Arbeit und deren Ergebnisse hängen in hohem Maße davon ab, wie zufrieden die Menschen in diesen Gruppen sind. Je zufriedener sie sind, desto produktiver sind sie und desto eher bleiben sie auch Teil eures Unternehmens. Aber wie kann man solche Teams aufbauen? Hier sind sieben Schritte, an die wir uns orientieren können:

        1. Der erste Schritt beim Aufbau großartiger Teams beginnt mit der Gewinnung der richtigen Mitarbeiter: Wir wollen Teamplayer und eine teamorientierte Denkweise. Ein neues Teammitglied muss in das bestehende Team passen und diesem die richtige Energie geben, damit sie einander unterstützen, sich gegenseitig verstehen und vertrauen. Neue oder weniger erfahrene Teammitglieder sollten außerdem vom Team angeleitet werden. Wir stellen nach der inneren Einstellung ein, denn Fähigkeiten kann man immer lernen. Natürlich erwarten wir ein gewisses Maß an Entwicklungs-Potenzial und Fachwissen für die konkrete Position. Das bedeutet: Wir suchen bescheidene Teamplayer, die sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind und bereit sind, die Erfolge des Teams mit anderen zu teilen. Aber wir wollen auch Leute mit einem starken Antrieb und dem Wunsch nach Erfolg.

        2. Der zweite Schritt bei der Bildung eines großartigen Teams ist der Aufbau von Vertrauen innerhalb der Gruppe. Das ist wichtig, um psychologische Sicherheit zu entwickeln: Die Leute sollen keine Angst vor dem Scheitern haben, sondern vielmehr zum Experimentieren ermutigt werden. Darüber hinaus brauchen die Softwareingenieure in Teams Autonomie. Um das zu erreichen, müssen wir in unserem Unternehmen eine entsprechende Kultur aufbauen.

        3. Um eine Kultur zu schaffen, in der nicht nur Erfolg, sondern auch Experimentieren belohnt wird, sollten Führungskräfte bei ihren Mitarbeitern eine produktbezogene und unternehmerische Denkweise fördern, in der das Erforschen von Dingen belohnt wird. Wir können ein Umfeld schaffen, das die Mitarbeiter dazu motiviert und unterstützend dabei begleitet. Experimentieren heißt aber auch: Scheitern ist erlaubt. Und es gibt ein Sicherheitsnetz, das einen auffängt.

        4. Um euer Team besser kennenzulernen, geht am besten mit gutem Beispiel voran: Ladet eure Mitarbeiter zum Mittagessen ein, fragt sie etwas Persönliches und erinnert euch daran, was ihnen wichtig ist und wie sie über verschiedene Dinge denken. Teilt auch persönliche Dinge mit ihnen. Zeigt, dass ihr verletzbar seid und ein Mensch wie sie. Denkt daran, Initiativen eurer Mitarbeiter zu belohnen, zum Beispiel wenn diese proaktiv gehandelt haben. Und: Wann immer ihr die Gelegenheit dazu habt, lobt sie öffentlich. Kritik übt ihr dagegen immer diskret im Eins-zu-Eins-Gespräch.

        5. Wir sollten auch die offene Kommunikation, den Austausch von Feedback und die Transparenz bei der Entscheidungsfindung fördern. Denn dann können die Teams besser arbeiten und produktiver sein. Was es dazu braucht sind regelmäßige Abstimmungen der Mitarbeiter untereinander und ein Austausch von Informationen auf Augenhöhe. Außerdem müssen die Teams eine klare Verantwortung, Mission und Vision haben. Eine motivierende Aufgabe könnte zum Beispiel lauten: „Schafft das beste Online-Erlebnis für eure Kunden!“.

        6. Macht Besprechungen zielführend. Überprüft immer, ob dieses Meeting auch eine E-Mail sein könnte, und sendet eine Vorab-Lektüre für jede Meeting-Kommunikation. Jedes Meeting sollte eine Agenda und ein klares Ziel haben und ruft dabei nur diejenigen Personen auf, die an einer Besprechung teilnehmen müssen. Plant außerdem 25-minütige Besprechungen anstelle von 30 Minuten und 50 Minuten anstelle von 60 Minuten.

        7. Nicht zuletzt muss das Team die Vision, die Ziele und die Strategie klar verstehen. Und wie sind ihre individuellen Ziele mit den Zielen des Teams/der Organisation abgestimmt?

         

        Lest auch die anderen Teile der Artikelreihe:

           

          Diese Artikelreihe basiert auf einer Übersetzung des Artikels „Building High-Performing Teams“ von Dr. Milan Milanovic, CTO von 3MD und Experte für Softwareentwicklung mit umfangreicher akademischer und industrieller Erfahrung. Sein Newsletter richtet sich an Software-Ingenieure, Architekten, technische Manager und alle, die im technischen Bereich arbeiten oder sich dafür interessieren.

           

          Bild: Pexels.com

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