Wie finde ich Talente – und halte sie?

Wie finde ich Talente – und halte sie? | Golem Karrierewelt

IT-Kräfte sind gefragter denn je. Für alle, die Stellen für Entwickler und Co. zu besetzen haben, bedeutet das einen großen Schmerz und viel Fleißarbeit: Sie finden oft lange niemanden, der gut passt, Projekte kommen ins Stocken, der Frust ist groß. „Den Fachkräftemangel gibt es, keine Frage“, sagt Matthias Schleuthner, 4scotty-Gründer und IT-Coach bei Shifoo. „Aber trotzdem gibt es ja viele Unternehmen, die es schaffen, MitarbeiterInnen zu finden, an sich zu binden und gemeinsam mit ihnen erfolgreich zu sein. Es ist eine schwierige Aufgabe, aber man kann sie lösen, wenn an den richtigen Stellschrauben gedreht wird.“ Disclaimer: Die Höhle, in der der heilige Gral in Form von 100 hochqualifizierten Tekkies sitzt, die man direkt einstellen kann, gäbe es nicht, so der Personal-Experte. Die Energie sei woanders besser aufgehoben.


Remote, Schnelligkeit und Flexibilität 

 

Stattdessen könnt ihr besser den „Workshop für IT-Recruiting Teams und HR Professionals: Wie scoute ich IT-Talente und halte diese?“ mit Matthias Schleuthner buchen – im Rahmen der Black Week mit 50 Prozent Rabatt! Dort gibt Matthias Schleuthner in einem 3,5-stündigen Einzel- oder in einem sechsstündigen Gruppentraining reichlich Handlungsempfehlungen mit auf den Weg. Seine Geheimtipps sind unter anderem: „Diversität, Internationalität und das Stichwort Remote-Arbeit“, so Schleuthner. „Und viele Unternehmen sollten mehr Flexibilität bezüglich der eigenen Ansprüche beweisen. Wichtig ist, erst mal nach innen zu schauen, bevor das Unternehmen nach außen verkauft wird. Was macht uns als Firma am Markt aus?“ Wenn die eigene Tech-Abteilung nur Deutsch spricht, wenige Frauen im Team vertreten sind und Remote ein Fremdwort sei, dann sei die Chance groß, dass Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.


HR und Recruiting trennen

„Wer beispielsweise in der IT-Abteilung nicht schafft, englischsprachige KollegInnen einzubinden, verliert ein Drittel des Arbeitsmarktes, in Berlin wahrscheinlich eher die Hälfte“, so Schleuthner. „Man muss internationaler werden, um der Demographie entgegen zu gewinnen.“ Auch wenn die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer inzwischen fordern, nicht gegeben ist, hat man kaum Chancen auf BewerberInnen. „Wir kennen es von uns selbst: Als ich früher für uns intern Leute gesucht habe, die für uns in Berlin arbeiten sollten, bekam ich rund 5 Bewerbungen pro Woche. Seit wir komplett auf Remote umgestellt haben, sind es mehr als 60.“ HR und Recruiting müsse getrennt werden: „Ein HRler, ein Personalbetreuer, hat ein ganz anderes Profil als jemand, der quasi vertrieblich unterwegs ist, um Leute für das Unternehmen zu gewinnen. Der Recruiter hat das entsprechende Netzwerk und brennt darauf, das Unternehmen gut zu verkaufen.“

Workshop für individuelle Strategie

 

Eine Stellenanzeige zu schalten und auf Bewerbungen zu warten, funktioniere nicht mehr, egal, wie groß die Reichweite des Portals ist, auf das man sie stellt. Vielmehr brauche jedes Unternehmen eine individuelle Strategie, um heute und in Zukunft Talente zu finden und sie auch zu halten – um Fluktuation zu vermeiden. „Man braucht viel Fleiß, Zeit und Geduld, muss Ressourcen in dieses Thema stecken, um erfolgreich zu sein“, so Matthias Schleuthner. Was genau man alles tun kann, erklärt er in seinem Workshop. „Wir besprechen, mit welchen Maßnahmen die Teilnehmer erfolgreich sein können, und entwickeln gemeinsam eine konkrete Strategie.“

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