Produktivität: Top Apps 2021: Diese Apps verändern Ihr Arbeiten!

Produktivität: Top Apps 2021: Diese Apps verändern Ihr Arbeiten! | Golem Karrierewelt

Von Juliane Gringer

Im Homeoffice arbeitet man effizienter, heißt es oft. Aber auch: Die Ablenkung ist größer! Da muss noch schnell die Spülmaschine eingeräumt werden und wenn die Kolleginnen und Kollegen nicht gucken, legt man mal die Füße hoch und liest sich etwas länger die aktuellen Nachrichten durch.

Oder man klickt das ein oder andere Youtube-Video zu viel an. Produktivitäts-Apps können da helfen. Probieren Sie die folgenden 5 einfach mal aus:

1) Todoist (iOs und Android)

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Wer seine Aufgaben ordnet und strukturiert, schafft mehr: Todoist bietet eine cleane Oberfläche, mit der das gelingen kann. Das Tool setzt idealerweise der Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch ein Ende - wenn man es konsequent nutzt und wirklich alle To-dos einpflegt. Man kann die Aufgaben Projekten zuweisen und bestimmten Tagen: So sieht man, was an einem bestimmten Datum ansteht, kann alles abhaken oder auf andere Daten verschieben. Später geht man dann mit dem guten Gefühl in den Feierabend, dass viel geschafft wurde. Mit farbigen kleinen Fähnchen können auch Prioritäten zugewiesen werden. Die drängendsten Aufgaben stehen dann ganz oben. 

Die App gibt es in einer Basis- und Premium-Variante, doch auch die Basisversion bietet schon eine hohe Funktionalität. Eine charmante Funktion: Wer Todoist regelmäßig nutzt und selbstgesetzte Produktivitätsziele erreicht, bekommt „Karma“-Punkte, mit denen man beim Team ein bisschen angeben kann.

Todoist für iOs & Android, kostenlose Basisversion, Premium ab 3 Euro/Monat

Alternativen: Wunderlist-Nachfolger Microsoft To-Do (kostenlos), Zenkit To Do (für bis zu 8 NutzerInnen kostenlos, dann ab 4 Euro pro Monat), Ticktick (Basisversion kostenlos, Premium 27,99 Dollar pro Jahr)

 

2) Be Focused (iOs)

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Um effizient zu arbeiten, braucht man vor allem Ruhe und möglichst wenig Ablenkung. Die Pomodoro-Technik hilft, klare Zeitfenster zum Arbeiten zu definieren, in denen man nichts tut, außer sich 25 Minuten auf eine konkrete Aufgabe zu konzentrieren. Danach werden fünf Minuten Pause gemacht. Alle vier Zyklen wird für eine halbe Stunde der Rechner zugeklappt, bevor es weitergeht. Eigentlich braucht man dafür nicht mehr als einen Timer - das kann zum Beispiel auch der analoge, tomatenförmige Küchentimer sein, nach dem die Methode benannt wurde. Er inspirierte den Italiener Francesco Cirillo in den 1980er-Jahren zu dem System. Digitaler wird es mit einer App wie Be Focused. 

Damit kann man Intervalle starten, pausieren oder überspringen und auf Wunsch den nächsten Timer automatisch starten lassen. Die Dauer der Arbeitsintervalle und Pausen kann individuell festgelegt werden, auch spezifisch für bestimmte Aufgaben. Eine Statistik zeigt, wie sich die eigene Produktivität entwickelt. Bei Be Focused kann man auch Aufgaben, Notizen und Fälligkeitstermine hinzufügen und seine Arbeitszeit im Voraus planen.


Be Focused (kostenlos)

Alternativen: Focus To-Do (Premium ab 2,29 Euro monatlich), Flat Tomato (Premium ab 0,99 Euro monatlich), Emphasis (Basisversion kostenlos, Premium 24,99 Dollar pro Jahr)

3) Moment (iOs und Android)

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Die Wahrheit kann wehtun: Wie viel Zeit wir mit eher überflüssigem Surfen auf dem Smartphone vergeuden, ist oftmals erschreckend. Wer es schätzt, verschätzt sich leicht. Mit einer App wie Moment wird die reale Dauer gnadenlos erfasst. Das sorgt vielleicht dafür, dass man sich fortan häufiger bewusst gegen die Nutzung des Geräts entscheidet - und damit viel Zeit sparen kann.

Kostenlos

Alternativen: Offtime (0,99 Euro), OffScreen (Basisversion kostenlos, Premium einmalig 3,49 Euro)
 

4) Forest (iOs und Android)

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Wer zwischendurch häufig zum Smartphone greift, kann versuchen, sich mit Forest zu bremsen: Die App belohnt den Verzicht, indem sie einen Baum wachsen lässt. Sie basiert auch auf dem Pomodoro-Prinzip, indem sie davon abhalten soll, sich vom Handy unterbrechen zu lassen. Man legt selbst fest, wie lange man enthaltsam bleiben will. Die App pflanzt ein virtuelles Samenkorn, aus dem in dieser Zeit einen Baum wächst - wenn man wirklich die Hände vom Gerät lässt. Sonst verkümmert die Pflanze leider wieder. Bei der Nutzung sammelt man Münzen, die man in der kostenpflichtigen Pro-Version einsetzen kann, um reale Baumpflanzungen zu ermöglichen. 


Forest (kostenlos, Extra-Tools wie „Sonnenschein-Elixier” oder „Schaufel” ab 1,09 Euro) 

5) Focus@Will (iOS und Android, Desktop App)

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Wenn es im Büro oder Homeoffice mal lauter zugeht, sind wir leicht abgelenkt. Musik oder Naturgeräusche auf den Ohren können helfen, sich wieder besser zu konzentrieren. Dabei steigern sie auch den Dopaminausstoß, was die Laune hebt und leistungsfähiger macht. Was davon einem selbst hilft, muss man ausprobieren. Die Entwickler von Focus@Will haben nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen komponieren lassen.

Focus@Will (ab 52,49 Dollar pro Jahr)
Alternativen: Noise (Premium ab 3,99 Dollar), Noisli (Premium 8 Euro pro Monat)