So wird Microsoft 365 DSGVO-konform

So wird Microsoft 365 DSGVO-konform | Golem Karrierewelt

Microsoft 365, die Standardanwendung im Office-Bereich, arbeitet nicht DSGVO-konform: Solange personenbezogene Daten auf amerikanischen Servern gespeichert werden, entspricht das nicht den strengen Richtlinien der Verordnung. Wie man das System dennoch rechtssicher nutzt, erklärt Aaron Siller im Golem-Live-Webinar „Microsoft 365 härten & DSGVO-konform machen auf dem Golem.de-Kanal bei YouTube. Am 28. April ab 16 Uhr erklärt er, wie man den sicheren und rechtskonformen Betrieb von Microsoft 365 gewährleisten kann.

Sicheres Data- & Identity-Management

In dem kompakten, tiefgreifenden Format wird der Experte unter anderem zeigen, wie es um die Sicherheit von Microsoft 365 in der Standardkonfiguration steht und wie sicheres Data- & Identity-Management in Microsoft 365 umgesetzt werden kann. Er gibt Antworten auf Fragen wie „Wo liegen eigentlich meine Daten?“, „Welche Services werten Metadaten aus?“ und „Welche Security-Funktionalitäten stellt Microsoft 365 bereit?“. Zudem weist er auf Konfigurationsfallen im Bereich Security & Compliance hin und kann sagen, welche Schritte wirklich bei DSGVO-Konformität helfen.


Zu wenig Transparenz in den USA

Als amerikanisches Unternehmen unterliegt Microsoft nicht der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO-EU). Die US-amerikanischen Behörden dürfen recht stark überwachend eingreifen und es ist nicht transparent, welche Anwenderdaten ihnen zur Verfügung gestellt werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der sogenannten „Rechtssache Schrems II“ festgestellt, dass der Rechtsrahmen, der in den USA gilt, nicht den Ansprüchen gerecht wird, welche die EU an den Schutz von Daten vor staatlichen Eingriffen stellt. Das „Privacy-Shield-Abkommen“, das zwischen der EU und den USA gebildet werden sollte, war damit nicht mehr möglich. Es sind Alternativen gefragt, damit die Unternehmen den Datenschutz gewährleisten können. So müssen etwa Unternehmen in Europa vor der Nutzung eines amerikanischen Dienstleisters prüfen, ob beispielsweise Standardvertragsklauseln und weitere Maßnahmen die Übermittlung von Daten ausreichend absichern.


Aron Siller gibt seit Jahren erfolgreich Trainings

 

Das ist möglich - Microsoft 365 kann datenschutzrechtlich sicher „gemacht“ werden. Wie, das erklärt Aron Siller im Webinar von Golem Karrierewelt. Er ist IT-Consultant und Inhaber des IT-Dienstleisters siller.consulting UG. Sein technologischer Schwerpunkt liegt auf den Microsoft-Cloud-Technologien wie Microsoft 365, Intune und Azure. Unter dem Label der siller.consulting UG betreut er Endkunden auf dem Weg in die Microsoft Cloud. Dabei werden Migrationen zu Microsoft 365 durchgeführt, Mobile Device Management mit Microsoft Intune aufgebaut oder auch Infrastrukturen nach Microsoft Azure verlagert. Aaron Siller gibt seit Jahren erfolgreich Trainings zu den Microsoft-Cloud-Technologien und ist als Trainer in der Golem Karrierewelt sehr aktiv. Er bietet unter anderem mehrtägige virtuelle Workshops zu Microsoft 365 Security, Azure Security oder Azure Administration sowie Mobile Device Management mit Microsoft Intune an oder erklärt, wie man Microsoft Teams effizient nutzen kann.

 

 

Update: Aufzeichnung des Webinars nun verfügbar


Für alle die sich das Webinar nochmals anschauen möchten oder es verpasst haben, hier die Aufzeichnung des Streams.

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