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Die am leichtesten erlernbaren Sprachen für Deutschsprachige

Die am leichtesten erlernbaren Sprachen für Deutschsprachige - Golem Karrierewelt

Englisch, Niederländisch und Toki Pona? Diese Sprachen sind besonders einfach zu lernen für Deutschsprachige. In diesem Artikel stellen wir sie vor und erklären, warum sie sich so gut eignen. 
 
Sprachen sind mehr als nur Kommunikationsmittel. Sie sind das Tor zur Welt, zu Kulturen und zum logischen und emotionalen Verständnis anderer Individuen und Gesellschaften. Die Fähigkeit, mehr als eine Sprache zu sprechen, gilt als Qualifikation und zugleich als Auszeichnung für den vielfältigen Erfahrungshintergrund, die Lernbereitschaft und die Motivation einer Person, unabhängig davon, ob sie beruflich genutzt wird oder nicht. 

Gymglish 
Die deutsche Sprache gehört bekannterweise zu den anspruchsvolleren auf der Welt. Die vielen arbiträren Artikel, die Deklination von Wortgruppen und die Konjugation von Verben entlang der vier Fälle sowie die Groß- und Kleinschreibung stellen Deutschlernende und sogar Muttersprachler oft vor Herausforderungen. Hier der Vorteil: Das Erlernen vieler anderer Sprachen ohne diese hinderlichen Eigenschaften dürfte Deutschsprechenden wiederum etwas leichter fallen.  
 
Dazu kommt, dass die meisten europäischen und auch einige außereuropäischen Sprachen sowie Transliterationssysteme (Hepburn-System, Franko-Arabisch) das lateinische Alphabet verwenden – was die Aneignung eines neuen Schriftsystems erübrigt. Hinzu kommen im Deutschen zahlreiche Lehnwörter aus dem Lateinischen, Französischen und Englischen, die als Brücken zu diesen und anderen Sprachen dienen. 
 
Mit diesen Vorteilen können sich Deutschsprachige auf viele leicht erlernbare Sprachen freuen. Unsere Auswahl basiert auf sprachlicher Verwandtschaft, dem Vorhandensein von Lehnwörtern und kultureller Präsenz. Da die gefühlte “Einfachheit” einer Sprache stark von der persönlichen Vorliebe, Motivation und Erfahrung abhängt, verzichten wir auf eine nummerierte Reihenfolge. 
 
Die am leichtesten erlernbaren Sprachen für Deutschsprachige 
 
Englisch: An erster Stelle ist natürlich Englisch zu nennen. Sie ist der Schlüssel zu unserer globalen Kommunikation und verbindet die Weltwirtschaft ebenso wie die internationale Politik, die Wissenschaft sowie ganze Kulturräume und wird mit 1,45 Milliarden Sprechern von den meisten Menschen weltweit verstanden. Mehr Gründe braucht es nicht, um sich mit Englisch zu beschäftigen, sei es, um die Sprache zu erlernen oder zu verbessern. Historisch gesehen hat das Englische seine Wurzeln in den germanischen Sprachen, weshalb Deutschsprachige oft lexikalische Überschneidungen finden, wie z. B. "mother" (Mutter) und "house" (Haus). Die allgegenwärtige Präsenz des Englischen in den modernen Technologien und Medien, gepaart mit seiner geschichtlichen Verknüpfung und lexikalischen Ähnlichkeiten mit anderen europäischen Sprachen, macht es für viele Deutsche zur ersten Wahl beim Sprachenlernen. 
 
Niederländisch: Als Nachbarn teilen Deutschland und die Niederlande nicht nur eine Grenze, sondern auch tief verwurzelte kulturelle und sprachliche Bindungen. Das Niederländische, ein westgermanischer Sprachzweig, hat bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit dem Deutschen in Grammatik und Wortschatz. Historische Ereignisse, vor allem in den Bereichen Handel und Kultur, haben zu dieser engen Verbindung beigetragen. Während es Unterschiede gibt, bieten Wörter wie "boek" (Buch) und "straat" (Straße) Anfängern eine vertraute Basis, um die Sprache zu erlernen. 
 
Skandinavische Sprachen (Schwedisch, Norwegisch, Dänisch): Der Norden Europas beherbergt Sprachen, die mit dem Deutschen sowohl historische als auch linguistische Bande teilen: 

  • Schwedisch: Im Herzen Skandinaviens ist Schweden nicht nur bekannt für seine beeindruckenden Landschaften und IKEA, sondern auch für seine Sprache. Das Schwedische und das Deutsche teilen viele gemeinsame germanische Wurzeln. Es gibt etliche lexikalische Ähnlichkeiten, die das Lernen erleichtern können, beispielsweise "skola" (Schule) und "bok" (Buch). Abgesehen davon erfreuen sich schwedische Filme, Musik und Literatur großer Beliebtheit, wodurch die Sprache auch außerhalb des Unterrichts immer wieder präsent ist. 
     
  • Norwegisch: Unter den skandinavischen Sprachen gilt Norwegisch oft als die "Mitte", da es viele Ähnlichkeiten sowohl mit dem Schwedischen als auch mit dem Dänischen aufweist. Das hat den Vorteil, dass, wenn man Norwegisch lernt, das Verständnis der beiden anderen Sprachen oft recht intuitiv kommt. Wörter wie "hund" (Hund) oder "gate" (Straße) könnten Deutschsprachigen bekannt vorkommen. Norwegen, bekannt für seine wunderschöne Natur und reiche Geschichte, bietet durch Literatur und Film viel kulturellen Kontext zum Lernen.

  • Dänisch: Geografisch am nächsten zu Deutschland gelegen, hat Dänemark durch Handel und Geschichte starke Verbindungen zu seinem südlichen Nachbarn. Das Dänische hat einige phonetische Herausforderungen, ist aber vom Wortschatz her vielen anderen germanischen Sprachen sehr ähnlich. Einige Beispiele sind "kat" (Katze) oder "hus" (Haus). Die wachsende Popularität dänischer Fernsehserien und Filme bietet eine großartige Möglichkeit, sich mit der Sprache vertraut zu machen und gleichzeitig in die fesselnde dänische Kultur einzutauchen. 

 
Französisch: Das Französische, mit über 300 Millionen Sprechenden eine Sprache von weltweiter Bedeutung, hat im Laufe der Jahre immer wieder Kreuzungen mit der deutschen Geschichte und Kultur gehabt. Beide Länder, oft als die Motoren Europas betrachtet, haben im Laufe der Zeit eine enge Beziehung aufgebaut, die sich in der Sprache, der Kunst und der Politik widerspiegelt. Das Französische, reich an Geschichte und mit einem globalen Einfluss, bleibt eine Schlüsselsprache für internationale Beziehungen, was es zu einer erstrebenswerten Sprache für Deutsche macht. Viele Deutsche lernen Französisch in der Schule, und kulturelle Produkte, von Literatur bis hin zu Filmen, bieten ständige Berührungspunkte. 
 
Spanisch: Die spanische Sprache ist weit mehr als nur eine Sprache; sie ist ein Tor zu über 560 Millionen Muttersprachlern weltweit und zahlreichen Kulturen und Ländern – von Spanien über Lateinamerika bis hin zu Teilen der USA. Für Deutsche ist es oft die klare und konsistente Aussprache des Spanischen, die die Sprachaneignung erleichtert. Worte wie "escuela" (Schule) und "familia" (Familie) bieten genug Vertrautheit, um das Lernen zugänglich zu machen. Darüber hinaus schaffen die reichen Traditionen der spanischsprechenden Kulturen, die vielen Küchen und genreübergreifende Musik endlose Möglichkeiten, sich mit der Sprache zu verbinden. 
 
Italienisch: Das Italienische, das oft als Sprache der Kunst, der Musik und der Liebe bezeichnet wird, bezaubert durch seinen melodischen Klang und Rhythmus. Trotz der Unterschiede in der Sprachstruktur zum Deutschen bieten die romanischen Wurzeln und der tiefe kulturelle Austausch über die Jahrhunderte hinweg Gemeinsamkeiten. Ob die Faszination der Oper, die Eleganz der Mode oder der Reichtum der kulinarischen Genüsse - Italien zieht immer wieder neue Lernende aus Deutschland an. 
 
Portugiesisch: Obwohl Portugiesisch eng mit dem Spanischen verwandt ist, hat es eine einzigartige Melodie und Rhythmik, die es von den anderen romanischen Sprachen unterscheidet. Der kulturelle Reichtum und die wirtschaftliche Bedeutung der beiden Kulturräume Brasilien und Portugal machen es zu einer lohnenden Wahl für Lernende. Die Aussprache kann eine Herausforderung darstellen, aber die kulturelle Tiefe, welche die Sprache mit sich bringt, bieten eine reichhaltige Lernumgebung, die alle Mühen mehr als auszahlt. 
 
Sprachen effektiv lernen mit Micro-Learning  
 
In der heutigen Zeit sind unsere Tage oft mit zahlreichen Aufgaben gefüllt, die es schwierig machen, ausgedehnte Lerneinheiten in unseren Alltag zu integrieren. Hier kommt das Konzept des Micro-Learnings ins Spiel. Dieser moderne Ansatz des Sprachenlernens legt den Fokus auf kurze, zielgerichtete Lerneinheiten, die optimal in einen vollen Zeitplan passen. Anstatt sich für Stunden zu setzen, bietet Micro-Learning die Gelegenheit, täglich in nur wenigen Minuten effektiv zu lernen. Studien haben gezeigt, dass diese Methode nicht nur die Motivation steigert, sondern auch den Lernerfolg erhöht, da das Gelernte in kleineren Dosen besser im Langzeitgedächtnis verankert wird. 
 
Was für ein glücklicher Zufall, dass die Golem Karrierewelt in Kooperation mit Gymglish maßgeschneiderte E-Learning-Sprachkurse anbietet, die dieses Micro-Learning-Prinzip nutzen! Die Lektionen der einzelnen Kurse werden mit humorvollen und abwechslungsreichen Geschichten erzählt, in die Übungen eingebettet sind, die eurem Niveau und euren Interessen angepasst sind. Sie nehmen nicht mehr als 10 Minuten pro Tag in Anspruch, sind abwechslungsreich gestaltet und integrieren geschickt Texte, Audio- und Videosequenzen. Kurze, regelmäßige Wiederholungen helfen, dass der Lernstoff gut im Gedächtnis bleibt. Ziel ist es, das tägliche Lernen zur Routine werden zu lassen. Und das Beste? Der erste Monat ist völlig kostenlos. Nach dieser Testphase gibt es sogar eine persönliche Einstufung und am Ende des Kurses ein Zertifikat von Gymglish.
 
Weitere leicht zu erlernende Sprachen 
 
Okay, schauen wir uns weitere Sprachen an, die für Deutschsprechende einen guten Einstieg ermöglichen. Vielleicht sind euch eine, zwei davon ja gänzlich neu:  
 
Luxemburgisch: klein, aber oho! Luxemburgisch oder "Lëtzebuergesch", wie es lokal genannt wird, ist eng mit dem Deutschen und insbesondere mit den moselfränkischen Dialekten verwandt. Während die Sprache in ihrem Herkunftsland nur von einer kleinen Gruppe gesprochen wird, spiegelt sie dennoch die einzigartige Kultur und Geschichte des Großherzogtums wider. Beim Hören werden Deutschsprachige viele bekannte Töne erkennen, wie "Dag" (Tag) oder "Glas" (Glas). 
 
Rumänisch: Als einzige romanische Sprache im östlichen Europa ist Rumänisch ein interessantes Sprachgemisch, das sowohl lateinische als auch slawische Einflüsse zeigt. Wörter wie "școală" (Schule) oder "carte" (Buch) könnten an andere romanische Sprachen erinnern. Rumänien, das Land von Dracula und der Walachei, bietet eine reiche Geschichte und Literatur, die den Sprachlernprozess begleitet. 
 
Indonesisch: Das weitverbreitete Archipel-Sprachsystem Indonesiens hat Bahasa Indonesia, das "Indonesische", als Verbindungssprache. Es ist bekannt für seine einfache Grammatik und klare Phonetik. Da viele Worte aus dem Sanskrit, Arabischen und Niederländischen stammen, finden sich einige interessante Überschneidungen. Zum Beispiel "kantor" für Büro oder "sekolah" für Schule. 
 
Malaiisch: Bahasa Melayu, das Malaiische, ist eng mit dem Indonesischen verwandt und teilt viele Wörter und Strukturen mit ihm. Es dient als Brückensprache in Malaysia, Brunei und Teilen Singapurs. Die historische Rolle Malaysias als Handelszentrum zeigt sich in der Sprache durch arabische, chinesische und tamilische Lehnwörter. Malaiisch gilt als Grundlage für Indonesisch und bringt dieselben Vorzüge der Einfachheit mit sich.  
 
Bislama: Diese Pidgin-Sprache aus Vanuatu im Südpazifik ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Sprachen sich vermischen können. Entstanden als Kontakt- und Handelssprache, ist Bislama eine Kombination aus lokalen Sprachen und frühen europäischen Einflüssen, hauptsächlich Englisch und Französisch. So bedeutet "buk" Buch und "haus" Haus. 
 
Swahili: Kiswahili, oft einfach Swahili genannt, ist die Lingua Franca Ostafrikas. Mit Einflüssen aus verschiedenen afrikanischen Sprachen, Arabisch und sogar einigen portugiesischen und deutschen Wörtern ist Swahili eine Kultur- und Sprachschmelze. Es dient als Brücke zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und Ländern und hat eine reiche Literatur- und Musiktradition. 
 
Fidschianisch: Als Amtssprache auf den Fidschi-Inseln spiegelt Fidschianisch oder "Vosa Vakaviti" die kulturelle Vielfalt dieser pazifischen Paradiesinseln wider. Einflüsse von anderen pazifischen Sprachen, Englisch und sogar Hindi sind erkennbar. Wer in die Kultur eintaucht, wird auf "bula" (Hallo) und "vinaka" (Danke) stoßen. 
 
Esperanto: Konzipiert von Dr. Ludwik Zamenhof im späten 19. Jahrhundert, war das Ziel des Esperanto, eine universelle Zweitlingua zu schaffen. Mit einer vollständig regelmäßigen Grammatik und Vokabeln, die aus vielen europäischen Sprachen entlehnt sind, wurde es so gestaltet, dass es leicht zu erlernen ist. Es mag keine Länder geben, in denen es offiziell gesprochen wird, aber es hat eine leidenschaftliche globale Gemeinschaft. 
 
Toki Pona: Diese konstruierte minimalistische Sprache, erschaffen von Linguistin Sonja Elen Kisa, hat nur etwa 120-137 Wörter. Toki Pona ist beeinflusst von Taoismus und Zen und zielt darauf ab, einfache und positive Kommunikation zu fördern. Einige sehen es als Sprachyoga oder meditative Übung. Das Lernen ist kurz, aber tiefgründig und erfordert ein Umdenken in der Art und Weise, wie wir uns ausdrücken. 
 
Wie auch immer man sich entscheidet, eine Sprache mehr ist besser als eine weniger. Eine neue Sprache zu lernen ist immer eine gute Idee, von klein auf bis ins hohe Alter. Sprachtraining stimuliert das Gehirn, erweitert den Horizont, eröffnet ein neues soziales Umfeld, schafft gegenseitige Wertschätzung und ermöglicht das Navigieren in den jeweiligen sprachlichen Gefilden. Mit all den offenen Ressourcen und leicht zugänglichen und fundierten Weiterbildungsmöglichkeiten ist es heute einfacher als je zuvor, eine neue Sprache zu lernen, zu vertiefen und anzuwenden. Worauf wartet ihr noch?

 

Bild: unsplash.com 

aktualisiert am 29.4.2024 

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