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Microsoft bringt ChatGPT in Office-Anwendungen

Microsoft bringt ChatGPT in Office-Anwendungen

Die Integration fortschrittlicher KI-Technologien in vertraute Arbeitsumgebungen revolutioniert die digitale Produktivität und Effizienz. Mit der Einbindung von ChatGPT in seine Office-Produkte setzt Microsoft einen entscheidenden Impuls für die Entwicklung moderner Bürosoftware.

Von Robin Harbort 

Unsere Übersichtsreihe zu Microsoft Copilot:


Seit 2023 ist künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr nur ein Buzzword, sondern ein wesentlicher Bestandteil unserer digitalen Erfahrung geworden. Im Zuge dieses Wandels hat Microsoft einen entscheidenden Schritt unternommen, um die Zukunft des Arbeitens neu zu gestalten. Durch eine innovative Partnerschaft mit OpenAI, dem Unternehmen hinter dem bahnbrechenden Chatbot ChatGPT, integriert Microsoft die fortschrittliche KI-Technologie direkt in seine Office-Anwendungen. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie wir arbeiten, und öffnet die Tür zu einer neuen Ära der Produktivität.

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Die Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI 

Die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und OpenAI ist nicht neu. Bereits seit einigen Jahren unterstützt Microsoft die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von OpenAI, sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung von Ressourcen über seinen Cloud-Dienst Azure. Diese Partnerschaft hat die Entwicklung von ChatGPT entscheidend vorangetrieben. Bereits im Juli 2019 gab Microsoft in öffentlichen Pressemitteilungen bekannt, dass man gemeinsam mit OpenAI an „Supercomputing-Technologien“ arbeitet. Die Zusammenarbeit startete damals mit einem Investment von einer Milliarde Dollar. Mittlerweile soll das Investment bereits die 10-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten haben. 

Der Erfolg von ChatGPT 

ChatGPT hat seit seiner Einführung für Furore gesorgt. Mit seiner Fähigkeit, komplexe Fragen zu beantworten, Texte in nahezu jeder Sprache zu generieren und sogar zu programmieren, hat es für Millionen von Menschen das Buzzword „KI“ greifbar gemacht. Der Erfolg von ChatGPT liegt in seiner Vielseitigkeit und Effizienz, die es als eines der fortschrittlichsten KI-Modelle seiner Art auszeichnen. Dieser Erfolg wäre ohne die Investitionen von Microsoft nicht möglich gewesen. Jetzt beginnt Microsoft, die Früchte seiner frühen Investitionen zu ernten. 

Integration in Microsoft Office 

Angesichts des enormen Potenzials von ChatGPT hat Microsoft beschlossen, die KI-Technologie hinter dem Chatbot in seine Produktpalette zu integrieren. Denn dieser wird durch das Sprachmodell GPT-4 ermöglicht – eine Weiterentwicklung von GPT-3.5, mit dem ChatGPT ursprünglich gestartet ist. 

Solche Sprachmodelle sind vielseitig einsetzbar, und Microsoft macht sich das zunutze. Mittlerweile finden wir KI-Komponenten, powered by GPT-4, in Edge, LinkedIn, Windows oder auch Office – alles Produkte von Microsoft. 

Die interessanteste KI-Integration betrifft die gesamte Bandbreite von Office-Anwendungen, bekannt unter Microsoft 365 oder M365. Nutzer können sich auf eine verbesserte Benutzererfahrung freuen, bei der KI-assistierte Funktionen wie Textgenerierung, Zusammenfassungen von Dokumenten, E-Mail-Beantwortung und viele andere Aufgaben nahtlos in Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint und Outlook integriert werden. Diese Funktionen sind unter der Tool-Lösung Microsoft 365 Copilot bekannt. 

Microsoft 365 Copilot und Microsoft Copilot 

Zwei Schlüsselkomponenten dieser Integration sind der M365 Copilot und der Microsoft Copilot. Diese innovativen Tools nutzen die KI-Fähigkeiten von ChatGPT, um Nutzern eine noch nie dagewesene Unterstützung bei der Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben zu bieten. Der M365 Copilot ist darauf ausgerichtet, die Produktivität in der gesamten Suite von Office-Anwendungen zu steigern, indem er Benutzern hilft, Inhalte schneller zu erstellen, Informationen effizienter zu verarbeiten und die Zusammenarbeit zu erleichtern. 

Der Microsoft Copilot hingegen dient als persönlicher Assistent, der Nutzer bei der Bild- und Texterstellung oder der Websuche unterstützt. Er bietet kreative Vorschläge, stellt eine Alternative zum klassischen Googeln dar und kann kostenlos genutzt werden. Beide Copilots stehen im Zentrum der Bemühungen von Microsoft, KI zugänglicher zu machen und Profite aus den Milliardeninvestitionen zu generieren. 

 

Über den Autor: Robin Harbort, Bereichsleiter KI beim IT-Beratungsunternehmen Rewion GmbH, ist darauf spezialisiert, Unternehmen bei der Umsetzung von KI-Projekten von der Toolauswahl bis zum Change Management zu unterstützen. Mit seinem Ansatz, Digitalisierung begeisternd zu gestalten, will er Vorbehalte gegenüber KI abbauen. Er verfügt über umfassende Erfahrung mit verschiedenen KI-Technologien, einschließlich PaaS- und SaaS-Lösungen. 

 

Bild: Unsplash.com 

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