Immer noch im Homeoffice? Das hilft gegen die Monotonie

Immer noch im Homeoffice? Das hilft gegen die Monotonie | Golem Karrierewelt

Am Anfang war der Arbeitsplatz zu Hause meist eher provisorisch eingerichtet: Millionen Arbeitnehmer sind schnell mit dem Laptop an den heimischen Küchentisch umgezogen oder mit ein bisschen Glück an einen eigenen Schreibtisch. Optimal sind die Bedingungen im nach wie vor provisorischen Heimbüro selten. Leider nimmt die Pandemie jedoch keine Rücksicht auf kleine Wohnungen und unbequeme Stühle. Laut Statista arbeiteten im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland ausschließlich oder überwiegend im Homeoffice, Ende Januar 2021 waren es dann mit 24 Prozent etwas weniger. Die aktuellen Ansteckungszahlen dürften diesen Wert wieder nach oben treiben. Und viele Firmen gehen langfristig zu flexiblen Lösungen über, bei denen die Mitarbeiter beispielsweise drei  Tage zu Hause und zwei im Büro arbeiten. Das Homeoffice bleibt aber. Wie gestaltet man es möglichst angenehm?

 

Feste Arbeitszeiten und abends alles wegpacken

 

Eine gute Struktur ist die beste Grundlage für einen guten Tag im Job: Setze dir daher möglichst feste Zeiten, in denen du deine Aufgaben erledigen willst. Fang morgens pünktlich an und mach abends auch pünktlich Feierabend. Wenn du am Küchentisch arbeitest, dann pack Laptop, Papier und Co. abends außer Sichtweite. Das macht es leichter, die Gedanken an den Job vom Privaten fernzuhalten.


Bewusst auf den Körper achten

Gerade auf der Langstrecke schleichen sich oft schlechte Gewohnheiten ein, man isst zum Beispiel das Mittagessen neben der Tastatur oder arbeitet bis spät in die Nacht bei schummrigem Licht. Doch der Kopf funktioniert nicht ohne den Körper. Deshalb sollte man von Zeit zu Zeit checken, wo man bewusster auf sich achten kann. Was im Büro gilt, ist beispielsweise zu Hause umso wichtiger: Steh regelmäßig auf und beweg dich. Mach eine echte Mittagspause und iss etwas, das dich wirklich ernährt. Pausen sind wichtig – am besten kurz nach draußen gehen oder mindestens ein paarmal am offenen Fenster tief durchatmen.

Ablenkungen außer Reichweite bringen

Im Homeoffice verschwimmen Privates und Job schneller miteinander: Wer zwischen beruflichen Aufgaben Arzttermine vereinbart, den nächsten Urlaub plant oder auch nur mal ganz kurz bei Netflix vorbeischaut, schafft insgesamt weniger und wird gefühlt nie fertig. Um das zu vermeiden, kannst du alles, was ablenkt, außer Reichweite bringen, indem du beispielsweise das Handy weglegst und „gefährliche“ Webseiten blockierst. 


Gemeinsamer Spaziergang in der Mittagspause

Mit der Zeit kann Homeoffice auch ganz schön einsam werden. Videotelefonate helfen ein Stück weit dagegen, auch wenn physische Treffen natürlich besser sind. Vielleicht kannst du dich ab und zu mit KollegInnen zu einem kurzen Spaziergang in der Mittagspause verabreden? Oder mit FreundInnen, die das Homeoffice-Schicksal teilen? Das ist nur ein weiteres Beispiel, das zeigt, was beim Arbeiten zu Hause vor allem zählt: Man sollte regelmäßig hinterfragen, ob die eigenen Routinen noch gutes Arbeiten unterstützen – oder ob sich Dinge eingeschlichen haben, die im Büro auch nichts zu suchen hätten.


Wieder Neues lernen

Auch wenn es im täglichen Alltagsbrei schwerfällt: Neue Impulse halten dich wach! Daher nimm dir auch abseits des Büros bewusst Zeit, Neues zu lernen, dich mit Themen tiefergehend zu beschäftigen oder Fragen zu klären. Digitale Weiterbildungskurse halten dich up to date oder vermitteln dir neuen Stoff – so bleibst du inhaltlich dran und kannst dir auch im Homeoffice neue Skills aneignen.

Beliebte Fachgebiete in der Golem Akademie