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Die ideale Bildschirmausrichtung zum Programmieren

Die ideale Bildschirmausrichtung zum Programmieren - Golem Karrierewelt
0°: nicht ganz schlecht, aber auch nicht ganz gut

1°, 45°, 90°? Sprocket Fox hat ausprobiert, welche die optimale Bildschirmausrichtung für Programmierer ist - mit Augenzwinkern.

Eine Glosse von Sprocket Fox/sprocketfox.io

Alles begann mit 
diesem Toot von Aurynn bei Mastodon (ein Toot ist das Mastodon-Äquivalent zu einem Tweet, Anm. d. Red.), in dem sie sich fragte: "Habe ich zu viele Pixel? Oder sollte ich den Bildschirm einfach im Hochformat aufstellen?" Gute Frage. Auch ich habe Bildschirme schon mal im Hochformat aufgestellt, um besser lesen und programmieren zu können. Man kann so nämlich große Textmengen auf einen Blick sehen.

Langweilig: einmal um 90° gedreht (Bild: Sprocket Fox)

Langweilig: einmal um 90° gedreht

Aber ist das wirklich die beste Möglichkeit für Programmierer?

Abseits dieser beiden Möglichkeiten, gibt es aber noch eine Menge anderer. Vor allem unter Linux haben wir (anders als zum Beispiel unter Mac OS) große Freiheiten.

Seltsam, aber okay

Es gibt dort ein Tool namens xrandr (x resize and rotate). Damit können wir den Bildschirminhalt um jeden gewünschten Winkel drehen. Auf meinem Macbook hat das nicht funktioniert, auf meinem Desktop gab es keine Probleme.

Sehen wir uns mal die Varianten 1° und 45° an:

1°: Die Menüleiste verschwindet nach rechts. (Bild: Sprocket Fox)

1°: Die Menüleiste verschwindet nach rechts.

45°: zu wenig Platz (Bild: Sprocket Fox)

45°: zu wenig Platz

Gut an 45° ist, dass man damit ziemlich nah an der Diagonalen ist - nur nicht bei meinem Ultra-Wide-Bildschirm. Mathematisch gesehen müsste der Wert, um den wir drehen müssen, den Winkeln eines Dreiecks mit dem Seitenverhältnis des verwendeten Bildschirms entsprechen. Bei 21:9 sind das etwa 22°:

Der perfekte Winkel: 22° (Bild: Sprocket Fox)

Der perfekte Winkel: 22°

22° sind meiner Meinung nach die beste Monitorausrichtung für Software-Entwickler. Sie bietet die größten Zeilenlängen; um die lästige 80-Zeichen-Codebreite muss man sich hier nicht mehr kümmern.

Und wie stelle ich das ein?

Es funktionierte bei mir nur in xorg, eine Wayland-Unterstützung gibt es noch nicht. xrandr --output HDMI-3 --transform lots of numbers here verwendet eine Transformationsmatrix, um den Desktop zu positionieren. Damit können wir den Bildschirm drehen.

Die grundlegende Syntax, die wir für das Drehen und Verschieben brauchen, ist:

cos(x),-sin(x),shift_left,sin(x),cos(x),shift_up,0,0,1

Ein paar Beispiele:



Rechner

Dieser kleine Javascript-Rechner sollte den xrandr-Befehl für eure Eingabe generieren:

Input:
Angle:
Shift X:
Shift Y:
Result: xrandr --output HDMI-1 --transform 0.70711,-0.70711,0,0.70711,0.70711,0,0,0,1


Viel Spaß!

Dieser Text ist eine Übersetzung. Das Original von Sprocket Fox ist hier zu finden.

Informationen zu Monitoren gibt es hier in unserem Ratgeber zum Thema USB-C-Monitore.

 

Bilder: Sprocket Fox

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