Das brauchst du als IT-Freelancer

Das brauchst du als IT-Freelancer | Golem Karrierewelt

Mehr Freiheit, mehr Flexibilität und gute Bezahlung: Es hat viele attraktive Aspekte, als Freiberuflerin oder Freiberufler in der IT zu arbeiten. Wenn du darüber nachdenkst, den Sprung aus der Festanstellung zu wagen, dann solltest du dich fragen, ob du folgende Skills und Eigenschaften mitbringst:  
 
1) Eine fundierte Ausbildung – und Zusatz-Wissen 

Deine fachlichen Kompetenzen sind die Grundlage für dein Arbeiten: Nach deiner Ausbildung solltest du dranbleiben und dich regelmäßig weiterbilden, Workshops und Fortbildungen besuchen und einfach weiter Wissen aufnehmen. Natürlich formen auch deine Erfahrungen in der Praxis dein Profil. Und über dieses Profil solltest du dir sehr gut bewusst sein: Schreib alle deine Stationen und Erfolge auf und fass sie für deinen Lebenslauf prägnant zusammen. 

 

2) Soft Skills: Klar kommunizieren  

Als Freelancerin oder Freelancer musst du dich stärker behaupten und dich und deine Fähigkeiten verkaufen – dazu solltest du vor allem sehr gut kommunizieren können. Du solltest sowohl erklären können, warum du für ein Projekt gut passt, als auch Briefings verstehen und alle Schritte in der Zusammenarbeit gut begleiten können. Du solltest Sachverhalte und Zusammenhänge schnell verstehen und auch gelassen bleiben, wenn Konflikte aufkommen. 

 

3) Erste Kontakte 

Sie sind kein Muss, aber sie helfen und lassen dich ruhiger schlafen: Wenn du für den Start in die Selbstständigkeit bereits erste Anknüpfungspunkte für potenzielle Aufträge hast, dann macht es das leichter. Unter anderem auch, weil der Erfolg dich motiviert und attraktiv für weitere Jobs macht.  

 

4) Durchhaltevermögen 

Ob du mit ersten Kontakten oder sogar Aufträgen in die Selbstständigkeit startest oder nicht: Als Freelancerin oder Freelancer brauchst du Geduld. Erstens, wenn es nicht gleich Folgeaufträge hagelt. Aber zweitens auch, wenn ein Projekt mal zäh wird: Du bist Dienstleisterin beziehungsweise Dienstleister und das bedeutet auch, dass du immer eine Portion mehr Commitment beweisen solltest. Natürlich hat alles seine Grenzen: Du solltest dich nicht ausbeuten lassen und darfst einen Job auch abbrechen, wenn die Bedingungen einfach nicht stimmen. Aber ein gewisses Durchhaltevermögen solltest du eben auch haben.  

 

5) Gepflegtes Äußeres 
In der Pandemie sitzt man nicht selten in Jogginghose vor dem Videocall – zu einem professionellen Auftreten gehört aber auch, dass man sich im beruflichen Kontext entsprechend kleidet und pflegt. Also solltest du dir vor dem Meeting am Bildschirm mindestens mal die Haare kämmen und nicht nur bei physischen Treffen auf ein angemessenes Outfit achten. Was man trägt, macht was mit einem: Und als Freelancerin oder Freelancer ist dein Äußeres immer auch ein Stück weit deine Visitenkarte. 

 

6) Mehr wissen, mehr können 

Wenn du dich gut mit Suchmaschinenoptimierung auskennst oder auf Webdesign verstehst, dann lass es deine Auftraggeberinnen und Auftraggeber wissen: Die freuen sich meist sehr, wenn sie von Allroundern unterstützt werden. Wenn du der- oder diejenige bist, „die auch noch xy kann“, dann hast du oft bessere Chancen auf Folgeaufträge oder Empfehlungen. 
 
7) Organisiert sein 

Der vielleicht größte Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Angestelltsein ist wohl, dass du bei ersterem deine eigene Chefin beziehungsweise dein eigener Chef bist. Das bedeutet, dass du deine Zeit gut einteilen und dein Arbeiten gut strukturieren können solltest. Denn nur dann wirst du auch ohne Druck „von oben“ deine Aufgaben zeitgerecht erledigen können. 

 

8) … und auch teamfähig  

Du arbeitest auch als Freelancerin oder Freelancer nie ganz allein – vielmehr musst du dich häufiger auf neue Kolleginnen und Kollegen sowie Strukturen einlassen und mit ihnen kooperieren. Das sollte dir möglichst leichtfallen, denn umso angenehmer ist es für dich selbst. 

 

Beliebte Fachgebiete in der Golem Akademie