Globales Arbeiten im Team: Internationales Coworking in der IT

So gefragt, wie IT-Fachkräfte sind, so viel Flexibilität können sie von ihren Arbeitgebern und Auftraggebern einfordern. Der eine will gern auf dem Land wohnen, die nächste um die Welt reisen und mal hier, mal dort arbeiten. Oder in einem global agierenden Unternehmen kommen Beschäftigte ausverschiedenen Standorten weltweit in einem Team zusammen. Das bietet spannende Chancen, aber auch Herausforderungen wie Zeitverschiebung, kulturelle Unterschiede und räumliche Distanz. Mit klaren Absprachen und Regeln sowie kompetenten Führungskräften kann das globale Coworking aber gut gelingen. Wir nennen euch die vier wichtigsten Parameter, um diesen Challenges aktiv entgegenzuwirken und stellen euch hilfreiche Trainings und Angebote zur Optimierung eurer ganz persönlichen Herausforderung vor.

1.) Das richtige Timing

Wenn Teammitglieder in unterschiedlichen Zeitzonen arbeiten, dann müssen Calls und Meetings entsprechend smart und rücksichtsvoll geplantwerden. Und mehr denn je gilt dann: Unnötige direkte Kommunikation solltevermieden werden. Natürlich ist es wichtig, sich abzustimmen und auch ab und zuin einem Videocall miteinander zu sprechen. Optimal ist es aber, wenn jeder dann arbeiten kann, wenn es in seinen Zeitplan passt. Dazu sollten weitereTools genutzt werden: Informationen können beispielsweise per Mail, Voice Message oder Video weitergegeben werden, die jeder und jede dann anhören odersehen kann, wenn es in den jeweils eigenen Tag passt. Führungskräfte sollten den entsprechenden Rahmen vorgeben und auch genau kommunizieren, welche Informationen auf welche Weise weitergegeben werden sollen. Wenn Meetings für alle notwendig werden, sollten die Zeiten fair abgestimmt werden.

2.) Zuständigkeiten und Aufgaben klar definieren

Wenn Aufgaben über weite Entfernungen gemeinsam erledigt werden sollen, braucht das besonders klare und zuverlässige Strukturen. Es sollte genau kommuniziert werden, wer für was zuständig ist, in welcher Form die To-dos erledigt werden sollen und bis wann. Projektmanagementtools können dieses kollaborative Arbeiten erleichtern. Und Führungskräfte können es unterstützen, indem sie die Tools integrieren, selbst nutzen und bei Bedarf immer wieder an ihre Nutzung zu erinnern.

3.) Sensibel für kulturelle Unterschiede sein

Andere Länder, andere Sitten: Auch wenn wir global denken und arbeiten, sind unsere Denkweisen oft kulturell bestimmt. So wie Menschen unterschiedliche Charaktere haben, so kann es Unterschiede geben, wie jemand etwas ausdrückt, wie offen er oder sie Themen anspricht oder wie Kritik vermittelt und aufgenommen wird. Alle im Team müssen dafür sensibel sein und gegebenenfalls geschult werden. Führungskräfte sollten die Unterschiede erkennen, einfühlsam moderieren und für gegenseitige Toleranz werben.

4.) Vertrauen schaffen und halten

Vor allem über die Distanz ist gegenseitiges Vertrauen eine der wichtigsten Komponenten für erfolgreiche Zusammenarbeit im Team. Es baut auf Bindung, transparenter Kommunikation und Wertschätzung. Hier sind wieder die Führungskräfte gefragt, passende Maßnahmen zu entwickeln – von Feedback-Gesprächen über gemeinsame Workshops bis hin zu sozialen Aktivitäten. Nicht zuletzt brauchen Führungskräfte gerade in globalen Teams immer aktuelles Fachwissen und sollten sich kontinuierlich weiterbilden. Die Golem Karrierewelt bietet eine ganze Reihe an flexiblen Angeboten für IT, EDV und Führung.

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